InspectorX Prüfsoftware

InspectorX ist die intuitive Steuer- und Auswertesoftware für Kraft-Eindringtiefe-Kurven zur Bestimmung mechanischer Parameter mit dem universellen nanomechanischem Prüfgerät ZHN. Bei geringen Eindringtiefen ist die Genauigkeit der Korrekturfunktionen für die Form der Prüfkörper sowie für den Nullpunkt (Lage der Oberfläche) und thermische Driften maßgeblich.
Hauptbildschirm von InspectorX

Die wesentlichen Vorteile und Merkmale

Hier verfügt die Software InspectorX über besonders praxisnahe Routinen, deren Qualität beispielsweise bei Vergleichsmessungen mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) geprüft wurde:

  • Bestimmung, Beschreibung und Korrektur der Gerätenachgiebigkeit oder -steifigkeit
  • Bestimmung und Beschreibung der Indenter-Flächenfunktion (24 verschiedene Fitfunktionen stehen zur Verfügung)
  • Nullpunktkorrektur (automatisch oder manuell)
  • Korrektur der thermischen Drift (autom. oder manuell)
  • Auswertung von Kriechdaten (Fit der Kriechkurve, Berechnung der Kriechrate u.a.)
  • Analyse von dynamischen Daten (kontinuierliche oder quasi- kontinuierliche Steifi gkeitsmessung)
  • Spezielle Auswertung rein elastischer Messungen unter Nutzung des Hertzschen Kontaktmodells für beschichtete Materialien mit bis zu drei Schichten
  • Bestimmung von Spannungs-Dehnungs-Kurven von Metallen aus Eindruckmessungen mit kugelförmigen Indentern

Mit der Prüfsoftware InspectorX lassen sich folgende Härteprüfer steuern, bzw. auswerten:

  • ZHN Nanoindenter
  • ZHN/SEM
  • ZHU/zwickiLine

Das intuitive Bedienkonzept von InspectorX

Schritt 1: Eindringkörper auswählen

Bedienelement Indenter

Indenter und Ihre Parameter

Wählen Sie den Eindringkörper speziell für Ihre Anwendung aus. Die Parameter des Indenters - u.a Steifigkeit und Flächenfunktion - sind hinterlegt, so können Sie Ihre Messdaten auch Jahre später aufrufen und analysieren.

Schritt 2: Probenhalter festlegen

Bedienelement Holder

Probenhalter auf Präzisionstisch

Mit der Eingabe des Probenhaltertypes haben Sie sofort Zugriff auf alle Voreinstellungen. Das System erlaubt eine vollständige Übersicht über die aktuelle Position der Präzisionstische und ermöglicht eine Steuerung mit Schrittweiten geringer als 1 µm.

Schritt 3: Probenart wählen / Daten der Probe eingeben

Bedienelement Samples

Dokumentation Ihrer Probendaten

Erhalten Sie vollkommene Nachvollziehbarkeit und geben Sie Ihre Probendaten bequem im Laufe der Prüfeinrichtung ein. Eine umfangreiche Materialdatenbank in der Software inbegriffen liefert Ihnen schnell z.B. die zugehörige Poisson-Zahl.

Schritt 4: Auswahl der Prüfmethode (z.B. Scratch-Test)

Bedienelement Define

Zur Verfügung steht eine Vielzahl von vordefinierten Applikationen, die Auswahl erfolgt einfach durch Anklicken mit der Maus. Jeder Ablauf (Prüfzyklus) lässt sich flexibel mit beliebig vielen Belastungszyklen programmieren. Im „open loop mode“ kann Kraft oder Weg, die Zeit eines Segmentes und die Datenrate vorgegeben werden, im „closed loop mode“ auch die Zahl der Datenpunkte und die Haltezeit pro Punkt.

Schritt 5: Positionen setzen

Bedienelement Positions

Programmierbar sind beliebig viele Positionen in Linien, gleichmäßigen Rastern oder beliebiger Anordnung. Einzigartig ist, dass für jede Position ein anderer Prüfzyklus (Application) festgelegt wird und dass vor und nach der Messung mit Hilfe der Autofokus-Funktion automatisch Bilder mit zwei verschiedenen Vergrößerungen generiert werden können. Den einzelnen Positionen lassen sich umfangreiche Probeninformationen zuweisen, die mit im Datenfile gespeichert sind.

Schritt 6: ... Messen!

Bedienelement Measure

Messdaten lassen sich in verschiedener Form grafisch darstellen, vergleichen, mitteln oder exportieren (ASCII, EXCEL, BMP …). Für die Datenauswertung stehen umfangreiche und flexible Korrekturroutinen zur Verfügung. Einmal festgelegte Parameter für die Auswertung und die Darstellung der Ergebnisse in der Ausgabe können in Konfigurations-Dateien gespeichert werden.

Sowohl Korrekturen der Daten (Nullpunktkorrektur, Korrektur der thermischen Drift) als auch die Mittelung von Messkurven gleicher Last lassen sich manuell oder automatisch durchführen, die Ergebnisse erscheinen zusammengefasst in einer Tabelle. Eine nahezu beliebige Anzahl von Datenfiles kann gleichzeitig eingelesen und ausgewertet werden. Gemittelte und korrigierte Kurven können automatisch in separaten Datenfiles gespeichert werden.

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