Spezielles Prüfsystem für Draht und Litzen

Litzen bestehen aus einzelnen, in einander gewundenen Drähten. Zu den Hauptuntersuchungen in der Qualitätssicherung zählt die Zugprüfung mit Dehnungsmessung. Zwick bietet hierfür ein spezielles Prüfsystem, welches allen Anforderungen der gängigen Prüfnormen, wie beispielsweise der EN 10138, gerecht wird. Dieser Prüflösung vertraut auch der spanische Litzen-Hersteller Tycsa.
tycsa

Die Prüfmaschine mit Fmax 600 kN ist mit hydraulischen Probenhaltern mit speziellen Backeneinsätzen ausgestattet. Diese garantieren ein sicheres Halten der Proben und verursachen keine Probenbrüche an der Einklemmung. Es werden hochfeste Drähte bis 10 mm Durchmesser und Litzen bis 20 mm Durchmesser und einer Länge bis 1000 mm im Zugversuch geprüft. Eine Besonderheit der Prüfmaschine ist die Möglichkeit, Umlenk-Zugversuche nach ISO 15630 durchzuführen. Hierfür ist die Prüfmaschine mit einer Durchgangsbohrung in der Fahrtraverse ausgestattet.

Vertreter von Tycsa überzeugten sich bei Vorversuchen bei Zwick von der Leistungsfähigkeit des Prüfsystems und vor allem vom sicheren Spannen der Proben.

Ein Bruch von Litzen führt häufig zum Ausschlagen einzelner Drähte. Dadurch besteht die Gefahr, dass ein berührender Längenänderungsaufnehmer beschädigt wird. Zwick setzt deshalb gerade für sichere und genaue Messungen an Litzen auf optische Langwegaufnehmer. Der lightXtens Extensometer erreicht über den gesamten Messweg von bis zu 900 mm eine Auflösung von 5 μm und erfüllt die Genauigkeitsklasse 1 gemäß ISO 9513. Der Extensometer erkennt die Messmarken auf der Probe automatisch und somit auch die Anfangsmesslänge.

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