Siemens setzt auf optische Dehnungsmessung aus dem Hause Zwick

Siemens bietet im Kraftwerksgeschäft seinen Kunden das komplette Spektrum an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung und -verteilung. Wichtigste Produkte sind hierbei Dampfturbinen - und Generatoren, sowie Gasturbinen. Höhere Betriebstemperaturen und -drücke stellen dabei ganz besondere Anforderungen an die Materialprüfung. Siemens setzt hierbei auf Hochtemperatur-Prüflosungen von Zwick.
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Das Siemens Festigkeitslabor für zerstörende Prüfungen in Mülheim verwendete bislang taktile Dehnungsaufnehmer zur Untersuchung von Lötverbindungen bei Ermüdungsversuchen im Hochtemperaturbereich ( über 850°C) mit einem Lötspalt kleiner 1mm zur Generierung von Werkstoffdaten. Da trotz des kleinen Lötspalts (kleiner als 1mm) der Messbereich des taktilen Dehnungsaufnehmers 10mm betrug, wurde somit überwiegend das Verhalten des Grundwerkstoffs geprüft. Um eine detailliertere Aussage über das Verhalten der Lötung zu erhalten, sollte die Dehnung lokal im Bereich des Lötspalts mit einem optischen Dehnungsmesssystem erfasst werden, um Rückschlusse zu ziehen, in welchem Verhältnis die lokale Dehnung zur übergreifenden Dehnung steht. Somit kann die eigentliche Verbindungszone der Lötverbindung besser charakterisiert werden.

Messphysik – als Teil der Zwick Roell Gruppe - bietet mit dem speziell für Hochtemperatur-Dehnungsmessungen entwickelten videoXtens HT, die ideale Lösung, welche den Anforderungen für die durchgeführten Versuche gerecht wird. Das videoXtens HT erfüllt als einziges Messsystem die Anforderungen bei Temperaturen >750°C optisch hochauflösend lokale Dehnungen zu messen. Weiterhin überzeugt die einfache Implementierung in den vorhandenen Messaufbau und der anwenderfreundliche Aufbau der Software.

 
 
 
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Messtechnisch ist der neue videoXtens HT eine absolute Bereicherung für Siemens. Lokale Dehnungen der Fügung können nun bestimmt werden, die zuvor nicht erfasst werden konnten.

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