Neue servohydraulische Prüfmaschine für Freiburger Forscher

Die Forschung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg konzentriert sich auf die Bereiche klinische Studien, Biomechanik und Grundlagenforschung (Knorpel-Tissue Engineering). Seit einigen Monaten werden biomechanische Projekte mit einer servohydraulischen Prüfmaschine von Zwick unterstützt.
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Schwerpunkt der biomechanischen Forschung im Labor sind grundsätzliche Zusammenhänge zwischen Knochenqualität, Osteosynthese und Implantatdesign. Hier legen die Mitarbeiter des Departements  auf eine Verknüpfung mit praktisch-klinischen Aspekten Wert, welche die Ausrichtung der Projekte bestimmen.

Bisher wurden für Forschungszwecke lediglich statische Prüfungen, z.B. an Knochenbefestigungsmaterialien, durchgeführt. Um weitere Erkenntnisse aus Ermüdungsprüfungen in die Forschung einfließen lassen zu können, wird seit neustem eine servohydraulische Prüfmaschine von Zwick verwendet. Die Prüfmaschine HC 10 Compact (Fmax 10 kN) ist dem Bereich F&E zugeordnet und wird für in vitro Prüfungen herangezogen.


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Die Ergebnisse dynamischer Ermüdungsversuche an Knochen-Implantate-Konstrukten werden mit modernen bildgebenden Verfahren (Bildwandverstärker, Computertomographie) korreliert. Die direkte Verbindung der Prüfmaschine an weiteren dynamischen Messinstrumente (Zebris) ermöglicht eine zusätzliche Analyse der Versuche.  

„Die Vorprüfungen bei Zwick in Ulm, die intuitiv bedienbare Software und die Kundenbetreuung haben uns von der Zwick Lösung überzeugt“, so Dr. Lukas Konstantinidis vom der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Bildquelle: Universitätsklinikum Freiburg


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