Metall 3D-Druck: Sichere Produkte dank intelligenter Prüftechnik

3D-Drucker sind auch im Metall-Bereich kontinuierlich auf dem Vormarsch. Wie bei konventionell hergestellten metallischen Bauteilen, müssen aber auch Produkte aus 3D Systemen auf ihre Festigkeitswerte überprüft werden. Für diese Zwecke setzt SLM Solutions ein Prüfsystem von Zwick ein.
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SLM Solutions gehört weltweit zu den führenden Anbietern von 3D Metalldruckern, die nach dem Fertigungsverfahren Selective Laser Melting (Laserschmelzen) arbeiten. Beim SLM®-Prozess werden mittels CAD-Daten aus Metallpulvern durch 3-D-Lasertechnologie homogene Metallteile gefertigt. Hierbei kann es sich um Prototypen, aber auch um Kleinserien mit komplexen Bauformen handeln.

Das Pulver kann z.B. aus Aluminium, Werkzeugstahl, Edelstahl, Nickelbasislegierungen, Cobalt-Chrom oder Titan sein. Für jedes dieser Materialien müssen die Prozessparameter separat ermittelt und qualifiziert werden. Diese Parameter umfassen bspw. die Laserleistung, Scangeschwindigkeit und Schichtdicke. Zum Abschluss einer Parameterqualifizierung wird ein Zugversuch durchgeführt, um zu überprüfen, ob die neuen Parameter die geforderten mechanischen Kennwerte erreichen oder übertreffen. Das Unternehmen setzt zukünftig eine Material-Prüfmaschine der Baureihe ProLine (Fmax 100 kN) für die Überprüfung der gefertigten Bauteile ein. „Die Robustheit, hohe Qualität und einfache Bedienung der Prüfmaschine haben uns überzeugt.“, so ein zufriedener Daniel Brück aus dem Bereich Material and Process Development bei SLM.

ÜBER SLM:
Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung, Montage und den Vertrieb von Maschinen und integrierten Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens (Selective Laser Melting). SLM Solutions beschäftigt derzeit mehr als 310 Mitarbeiter in Deutschland, den USA, Singapur, Russland und China. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrtbranche, dem Energiesektor, dem Gesundheitswesen oder dem Automobilsektor eingesetzt.

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