Labor für Ermüdungsprüfung - 500 Mio. Zyklen und immer noch nicht „müde“

Keine Prüf-Herausforderung ist zu lang, zu schwer oder zu klein für das Team des Labors für Ermüdungsprüfung bei Zwick in Ulm. Ganze 52 Tage dauerte die längste Prüfung, rund 4,5 Tonnen wog der schwerste Prüfling und nur 0,2 Mikrogramm die kleinste Probe. Neben Kunden aus der Automobilindustrie und Medizintechnik vertrauen Firmen aus rund 20 Branchen der Fachkompetenz des Zwick Labors.

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500 Mio. Zyklen am Stück, so lange dauerte die längste Prüfung, die je im Labor für Schwingfestigkeit und Schlagdynamik bei Zwick in Ulm durchgeführt wurde. Bei einer Prüffrequenz von 112 Hz wurde eine Hochleistungsbeton Probe einer technischen Universität knapp 52 Tage lang dynamisch belastet. Das Ergebnis: Ein nahezu unversehrter Betonwürfel, Test bestanden! „Unser Labor verfügt über mehrere Hochfrequenzpulsatoren, die mit Prüffrequenzen bis zu 285 Hz gerade für solche Langzeitversuche eine ideale und effiziente Prüflösung sind. Dies schätzen zahlreiche Kunden vor allem aus der Automobilindustrie“, so Wolfgang Kratz, Laborleiter bei Zwick.

Neben den Hochfrequenzpulsatoren verfügt das Zwick Labor über zahlreiche servohydraulische Prüfmaschinen, Linearantriebs-Prüfmaschinen und elektro-mechanische Servoprüfzylinder. „Diese Bandbreite an verschiedenen Antriebsarten ist am Markt einzigartig. Wir können unsere Kunden neutral vom Antrieb beraten und für jede Anwendung die passende Prüflösung anbieten“, so Kratz weiter.

Neben den unterschiedlichen Prüfmaschinen hat sich Zwick vor allem auf kundenspezifische Prüfaufbauten spezialisiert. So war es beispielsweise auch möglich, eine rund 4,5 Tonnen schwere Achse einen Güterwagons auf Ermüdung zu prüfen. Aber das Zwick Labor kann auch ganz leise Töne anschlagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine 0,2 mg leichte Steigbügel-Prothese die ins menschliche Innenohr implantiert wird, wurde für einen Medizintechnik-Kunden dynamisch mit einer Linearantriebs-Prüfmaschine geprüft.
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