Aluminium-Spezialist Aleris setzt Roboter-Prüfsystem von Zwick ein

Aleris ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Aluminiumproduktion. Es konzentriert sich hauptsächlich auf die Herstellung von Aluminium in stranggepresster und gewalzter Form sowie auf die Produktion von Aluminiumlegierungen. Am belgischen Standort in Duffel setzt das Unternehmen aufgrund der steigenden Aktivitäten im Bereich Automotive und Aerospace ein Roboter-Prüfsystem von Zwick ein.
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Reduzierung der Bedienereinflüsse, reproduzierbare Prüfergebnisse und 24/7 Betrieb, um nur ein paar Gründe zu nennen, die für eine Automatisierung der Materialprüfung sprechen. Daher setzt auch der Aluminium-Hersteller Aleris zukünftig ein Roboter-Prüfsystem von Zwick ein. Das System besteht aus zwei Material-Prüfmaschinen der AllroundLine (Fmax 150 kN und 30 kN),  einem Probenmagazin (Kapazität bis zu 225 Proben), einem Barcodeleser und einem Querschnittsmessgerät. Das Handling der Proben übernimmt eine Industrieroboter KUKA KR5arc.

Auf der Anlage können Rund- und Flachproben in verschiedenen Dimensionen geprüft werden. Neben dehngeschwindigkeitsgeregelten Zugversuchen nach ISO 6892-1 können auf der 30kN-Maschine auch zusätzlich r+n-Werte ermittelt werden. Dazu wird die Breitenänderung von einem berührungslosen Aufnehmer „videoXtens“ gemessen.

Außerdem können Proben gedehnt und zur späteren, visuellen Untersuchung der Oberflächenveränderung vom Roboter ungebrochen ins Magazin zurückgelegt werden.

Für die präzise und normgerechte Prüfung ist das System mit einem 4-Taster-Querschnittsmessgerät ausgestattet. Je zwei Taster messen Dicke und Breite differenziell, wahlweise an einer oder drei Stellen der Probe. Gesteuert wird die Anlage von der Zwick Automatisierungssoftware „autoEdition“. Die Anlage ist ins Firmennetz von Aleris eingebunden, erhält von dort Vorgabedaten und liefert Ergebnisse zurück. Durch die Verwendung von Barcodes zur Probenidentifikation ist die Bedienung der Anlage sehr einfach.


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