Vallourec stattet Forschungszentrum mit 60 Zwick Kriechprüfmaschinen aus

Die Vallourec-Gruppe ist marktführender Hersteller für nahtlose warmgewalzte Stahlrohre und betreibt Fertigungsstätten in Europa, Brasilien, USA und China. Das neue Vallourec Forschungszentrum in Riesa beschäftigt Experten aus den Bereichen Metallurgie, Werkstoffprüfung, Dampfoxidation, und Produkt-Simulation. Den Experten steht dabei technisches Equipment zur Verfügung, das dem neusten Stand der Technik entspricht und unter anderem aus einem Rasterelektronenmikroskop und mittlerweile 26 Messphysik Kappa 50 LA Kriechprüfmaschinen besteht. Mitte 2013 wurde das Labor um weitere 34 Hebelarm-Kriechprüfmaschinen erweitert.

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Die Lieferung von vorerst 26 Hebelarm Kriechprüfmaschinen in eine Zwischenlösung am Werksgelände in Düsseldorf-Rath eröffnete Vallourec die Möglichkeit noch vor der finalen Fertigstellung des Forschungszentrums mit einer einzigen Maschinentype – der Kappa 50 LA Hebelarm Kriechprüfmaschine – folgende Tests durchzuführen: Creep Tests, Creep Rupture Tests, Relaxations Tests und Last-/Temperatur-Blockversuche. Die in den Kriechprüfmaschinen integrierten Öfen erlauben Tests in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 900°C und ermöglichen dem Forschungszentrum somit mittel- bis langfristige Projekte in der Produktentwicklung für die Kraftwerkstechnik im Temperaturbereich von 700°C.

Mit dem Umzug der 26 Kriechprüfmaschinen in das neue Gebäude und der Installation von weiteren 34 Hebelarm-Kriechprüfmaschinen Mitte 2013 rückte ein entscheidender Nutzen der Zusammenarbeit von Vallourec mit Messphysik in den Mittelpunkt: Die effiziente Bedienung der 60 Prüfmaschinen wird ermöglicht durch die einfache und automatische Hochtemperatur-Regelung mit automatischem Algorithmus für Zieltemperatur, Temperatur-Haltezeit und Temperaturblöcke. Das große Datenvolumen aus dem gleichzeitigen Betrieb von 60 Kriechprüfmaschinen wird mit einer anwenderfreundlichen Software und einem durchdachten Datensicherheitskonzept beherrschbar. Messphysik hat sich in den vergangenen Monaten in der Zusammenarbeit mit Vallourec und bei der Ausstattung des Vallourec Forschungszentrums Deutschland als flexibler und gleichzeitig verlässlicher Partner bewiesen.

Dr. André Schneider, verantwortlich für die Entwicklung des Forschungszentrums und anerkannter Experte auf dem Gebiet der Materialtechnologie, erklärt, dass Vallourec mit der produkt- und materialorientierten Forschung die Präsenz in der technischen Fachwelt verstärken und den Austausch von Informationen zwischen Industrie, Universitäten und Forschungsinstituten fördern kann.


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