Prüfung von Kunststoffen

Rund 100 Mitarbeiter in den Entwicklungsabteilungen mit Erfahrung und Engagement für die Sache sowie die enge Kooperation mit unseren Kunden haben bei Zwick eine umfassende Palette an Prüfmitteln für die Prüfung an Kunststoffen entstehen lassen. Mit unterschiedlichen Produktreihen stehen für jeden Anwendungsfall maßgeschneiderte Prüfsysteme zur Verfügung.
Prüflösungen für die Kunststoffindustrie

Eine besondere Stärke von Zwick liegt in der Formmassencharakterisierung, wie sie z. B. in der ISO 10350 (Einpunktkennwerte), der ISO 11403 (Vielpunktkennwerte) und der ISO 17282 (Designkennwerte) festgelegt ist. Viele dieser Ergebnisse werden mit Zwick Prüfmitteln gemessen und von den Mitgliedern des CAMPUS-Arbeitskreises über die Website www.campusplastics.com zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im großen Bereich der Produkt- und Bauteilprüfung. Hier werden Probekörper aus fertigen Produkten entnommen, Abschnitte des Produkts geprüft oder das gesamte fertige Produkt einer mechanischen Beanspruchung ausgesetzt und so seine Funktion ermittelt. Beispiele sind die Folien- und Verpackungsprüfung, die Prüfung von Profilen und Rohren, von Hart- oder Weichschäumen und der große Bereich der Prüfung von kompletten Sitzen.

Thermoplastische und härtbare Formmassen

In der Formmassencharakterisierung steht die laborübergreifende Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse im Vordergrund. Herstellung der Probekörper, Probenformen und der Versuchsablauf sind im Detail festgelegt. An die Wiederholbarkeit wie auch an die Nachvollziehbarkeit werden hohe Anforderungen gestellt. In der Qualitätsüberwachung ist die Veränderung von Messwerten über einen Zeitraum der wesentliche Bewertungsmaßstab.

Zwischenprodukte und fertige Bauteile

Prüfung von Probekörpern, die aus Fertigteilen oder Zwischenprodukten entnommen wurden, unterscheiden sich ganz wesentlich von den Zielen der Formmassenprüfung.
Die Formmassenprüfung dient der Ermittlung von vergleichbaren Werkstoffdaten. Mit diesen Daten können Werkstoffe zwar untereinander verglichen werden, eine Berechnung der Eigenschaften eines fertigen Produkts ist aber in den meisten Fällen nicht möglich.

Die Prüfung an Zwischenprodukten und Fertigteilen wird deswegen mit zwei unterschiedlichen Zielsetzungen durchgeführt:

Tafel- und Folienwerkstoffe

Folien aus Kunststoff sind aus unserem Leben kaum noch wegzudenken. Wir verpacken Lebensmittel, tragen unsere Einkäufe in Tragetaschen nach Hause oder freuen uns über frühes Gemüse aus Gewächshäusern und Feldern, die mit Folien bespannt wurden. In der Medizintechnik kommen Folienverpackungen zum Einsatz und retten Leben. Auch im Baubereich werden die verschiedensten Folien eingesetzt.

Prüfung von harten und weichen Polymerschäumen

Weichelastische Schäume werden für Fahrzeugkissen, Möbel, Matratzen als Isolationswerkstoff und zur aktustischen Dämpfung verwendet.

Harte Schäume werden für thermische und akustische Dämmung als Kernwerkstoff für Verbundmaterialien und auch als Untergrundmaterial z. B. im Straßenbau eingesetzt.

Kunststoffrohre

Rohrsysteme aus thermoplastischen oder glasfaserverstärkten Kunststoffen werden in der Regel für den Transport von Wasser oder Gasen eingesetzt. Sie unterliegen dabei hohen Qualitäts- und Güteanforderungen. Entsprechend den Einsatzbereichen und den unterschiedlichen Materialien gibt es für die Prüfung von Kunststoffrohren eine sehr große Anzahl nationaler und internationaler Normen. Sowohl die Werkstoffeigenschaften des verwendeten Kunststoffs als auch die Gebrauchseigenschaften des fertigen Rohres werden geprüft. Zwick Prüfmaschinen werden für viele dieser Prüfungen eingesetzt.
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